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Wasser abkochen nicht mehr nötig
Da das Wasser in Görlitz wieder Trinkwasserqualität hat, ist es ab sofort nicht mehr nötig das Wasser abzukochen. Dies haben die Stadtwerke, in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt heute mitgeteilt.
Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Kundenbüros zur Verfügung:
Telefonnummer: 03581 / 33 50 00
Wasser sollte wieder abgekocht werden
Durch das Hochwasser der Neiße ist das Trinkwasser in Görlitz wieder beeinträchtigt. Wie die Stadtwerke auf ihrer Webseite empfehlen, sollte das Wasser wieder mindestens 3 Minuten sprudelnd abgekocht werden. Für Fragen haben die Stadtwerke eine Telefonnummer eingerichtet. Die Mitarbeiter im Kundenbüro sind unter folgender Rufnummer zu erreichen:
03581 335000
Trinkwasser wieder sauber
Die Stadtwerke in Görlitz teilten am Freitag mit, dass das Trinkwasser lt. Gesundheitsamt wieder eine einwandfreie Qualität aufweist. Die Stadtwerke, das THW und die Feuerwehr haben in den letzten Wochen intensiv daran gearbeitet, die Trinkwasser Versorgung für Görlitz wieder in Gang zu bringen. Durch das Hochwasser am 7. / 8.08.2010 ist das Wasserwerk in Görlitz in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Wasser in Görlitz braucht also nicht mehr vor der Verwendung abgekocht zu werden.
Wasser aus Trinkwasserbeuteln unbedenklich
Da das Wasser in Görlitz immer noch nicht den gesetzlichen Vorschriften für Trinkwasser entspricht, haben die Wasserwerke in Berlin eine Lieferung mit Trinkwasserbeutel nach Görlitz geschickt. Dies waren ältere Bestände und die Ablagerungen in diesen Beuteln, sowie das Abfülldatum haben einige Görlitzer verunsichert. Diese Ablagerungen erklärt Jens Klinger, Koordinationsleiter so: "Das Trinkwasser ist reich an Mineralien, die normalerweise vollständig aufgelöst sind. Bei Temepraturschwankungen oder Transporterschütterungen kann sich aber ein Bodensatz bilden. Er besteht ausschließlich aus Calzium und Magnesiumkarbonatverbindungen, ist geruchs- und geschmacksneutral und gesundheitlich völlig unbedenklich." Das abgefüllte Wasser ist außerdem 10 Jahre haltbar.
Görlitz wird weiterhin mit Trinkwasser versorgt. An folgenden Standorten kann man sich Wasser abholen:
Wasserwagen: (bitte Gefäße mitbringen)
- Obermarkt
- Wilhelmsplatz
- Wichernhaus
- Lutherplatz
- Lunitz
- Untermarkt
- Hagenwerda Gartenweg
- Dittersbach
- Friedersdorf
- Jauernick
- Markersdorf Schule
Wasserbeutel:
- Kaufland Weinhübel
- Marktkauf Königshufen
- alle Wasserwagenstandorte
- Ebersbach
- Girbigsdorf
- Kunnersdorf
- Gersdorf
- Markersdorf
- Königshain
- Hagenwerda Gemeindezentrum
- Jauernick
Mobile Trinkwasseraufbereitungsanlage
Ab Dienstag soll eine mobile Trinkwasseraufbereitungsanlage, die rund 4000 Liter pro Stunde von Schwebeteilchen befreien kann, in Betrieb genommen werden. Noch immer ist das Trinkwasser in Görlitz nach dem Hochwasser nicht einwandfrei und wird mit Chlorgas und Chlordioxid versetzt. Außerdem sollte man das Wasser vor Benutzung mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Berkefeld, ein Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies hat die Anlage auf den Weg gebracht. Die Anlage soll in das Görlitzer Trinkwasserversorgungsnetz eingebunden werden und so dafür sorgen, daß die Trinkwasserqualität besser wird.
Wasseraufbereitung für das Klinikum
Heute soll eine ca. 4,5 Tonnen schwere mobile Trinkwasseraufbereitungsanlage aus Frankreich in Görlitz eintreffen. Damit soll der Bedarf des Klinikums an einwandfreien Trinkwasser gedeckt werden. Bis zu 15 Kubikmeter Trinkwasser kann die Anlage in einer Stunde zur Verfügung stellen. Durch das Hochwasser am Wochenende ist die Trinkwasserqualität in Görlitz immer noch beeinträchtigt.
Trinkwasser Versorgung Görlitz wieder hergestellt
Die zentrale Wasserversorgung der Stadt ist wieder hergestellt. Das Wasser ist derzeit mit etwas mehr Chlordioxid versetzt. Das Gesundheitsamt hat diese Maßnahme genehmigt. Man kann es auch riechen. Es wird weiterhin gebeten, das Wasser abzukochen vor Verwendung. Die kostenlose Versorgung der Bürger mit Trinkwasser ist auch heute auf öffentlichen Plätzen möglich. Es gelten die bereits gestern genannten Trinkwasser Stützpunkte.
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