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Gerhart-Hauptmann-Theater spricht offen über Stellenabbau
Kultureinrichtungen, welche besonders durch den Staat gefördert werden, haben oft Geldsorgen. So auch die Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH, nach den fast gescheiterten Tarifverhandlungen im Juni dieses Jahres. Nachdem das Musiktheater Görlitz und das Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau zusammengelegt wurden, soll es nun zur Strukturanpassung, sprich Personalabbau kommen. Dies ließ der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates Octavian Ursu in einem Interview mit „alles-lausitz.de“ verlauten. Dabei wolle man zwar, wenn möglich Personalabbau reduzieren. Allerdings müsse man als Theatergesellschaft auch leistungsfähig bleiben. Wie viel und an welchen Standort Personal betroffen ist, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Es ist aber durchaus möglich, dass es auch im Leitungsbereich zu Personalabbau kommt. Die Leitungspositionen erhielten nach dem Zusammenschluss zwar neue Bezeichnungen, aber trotzdem wird mit gleicher Personalstärke gewirtschaftet. Die meisten Mitarbeiter des Theaters verdienen bereits 19 Prozent unter Tarif. Dieser Zustand ist nicht haltbar und nicht vermittelbar, so Ursu. Das Theater bräuchte jährlich zusätzlich ganze 1,5 Millionen Euro, um alle Mitarbeiter nach Tarif zu bezahlen und den Personalabbau umgehen zu können.
ViaThea - Internationales Straßentheaterfestival
Auch in diesem Jahr findet das internationale Straßentheaterfestival statt. Schon zum 17. mal erfreuen uns Künsler aus der ganzen Welt mit ihren Darbietungen. Vom 04.08. - 06.08.2011 wird in Görlitz wieder allerhand los sein. Heute geht es los. Im Stadtpark wird die Gruppe "Die Artistokraten" eine Show aus Tanz, Artistik, Gesang und Live Musik darbieten. Am Freitag geht es dann weiter mit Gruppen wie z.B. das Turisedische Staatstheater mit dem kleinen Staunum oder das Theater rue Pietonne und vielen anderen Künstlern mehr. Auch der Samstag ist gespickt mit vielen Vorstellungen der verschiedenstens Künstler.
Berliner Strasse bald fertig
Zur Zeit laufen Pflasterarbeiten auf der Berliner Straße, die bis Ende November angeschlossen sein sollen. Fertig sein soll auch die Straßenbeleuchtung und die Straßenschäden die durch die Baustellenfahrzeuge verursacht wurden, sollen auch bis zu dem Termin Ende November beseitigt sein.
Auch für die Bautzener Straße gibt es einen neuen Termin für die Fertigstellung. Anfang Dezember ist nun der neue Termin. Der Abschnitt zwischen Mittelstrasse und Landskronstrasse muß noch Tiefbaumäßig abgeschlossen werden, dann kann man mit dem Verlegen der Borde beginnen und danach mit dem Aufbringen der Schwarzdecke.
Außerdem soll der Park am Kaisertrutz auch noch bis Weihnachten fertig werden. Die Tiefbauarbeiten sind abgeschlossen und mit den Pflasterarbeiten auf dem Theatervorplatz wurde begonnen. Auf den Grünflächen wird morgen mit dem Wegebau begonnen. Viel Arbeit für die noch verbleibene Zeit, kaum zu schaffen.
Theater in Zittau wieder eröffnet
Nach einer einjährigen Renovierungszeit wird heute das Gerhard Hauptmann Theater in Zittau wieder eröffnet. Das Theater hat unter anderem eine neue Bühne samt Bühnentechnik erhalten und auch die elektrischen anlagen des Theaters wurden erneuert. Während der Renovierungszeit wurde die Theaterstücke in einem Theaterzelt aufgeführt und es kamen rund 62 Tausend Besucher. 13 Schauspielpremieren und 3 Premieren wird es in der neuen Spielzeit geben. So wird es die erste Premiere am 09.10.2010 geben, es wird das Sozialdrama "Woyzeck" zu sehen sein.
Premiere eines Experimentes
In Görlitz findet am 25. September um 19.30 Uhr eine besondere Premiere statt. Das eigentlich reine Sprechstück „Publikumsbeschimpfung“ (geschrieben von Peter Handke) wird erstmals mit Bewegung und Tanz kombiniert aufgeführt. Inszeniert und ausgestattet von Holger Bey, der auf Anfrage der Görlitzer Tanzdirektorin Gundula Peuthert sehr gern als Gastchoeograph zusagte. Holger Bey sichtlich begeistert: „Der Reiz des Neuen hat mich sofort fasziniert, einem gesprochenen Stück Bewegungen einzuhauchen.“ Es ist wohl auch eine Herausforderung für die Tänzer der TanztheaterCompany. „Eine richtig schwere Aufgabe, die ihnen hier abverlangt wird. Sie bewegen sich aus ihrem ursprünglichen Metier heraus, betreten Neuland, kombinieren beides. Es gibt kein Bühnenbild, keine Requisiten. Sie werden direkt mit dem Publikum konfrontiert.“ so Holger Bay. Das Stück wird insgesamt achtmal bis zum 16. Oktober auf der Bühne des Apollo-Theaters aufgeführt. Karten, für dieses sicherlich auch für jüngere Gäste interessante 90-minütige Stück, gibt es an der Theaterkasse. Also nichts wie hin!