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Gerhart-Hauptmann-Theater spricht offen über Stellenabbau
Kultureinrichtungen, welche besonders durch den Staat gefördert werden, haben oft Geldsorgen. So auch die Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH, nach den fast gescheiterten Tarifverhandlungen im Juni dieses Jahres. Nachdem das Musiktheater Görlitz und das Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau zusammengelegt wurden, soll es nun zur Strukturanpassung, sprich Personalabbau kommen. Dies ließ der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates Octavian Ursu in einem Interview mit „alles-lausitz.de“ verlauten. Dabei wolle man zwar, wenn möglich Personalabbau reduzieren. Allerdings müsse man als Theatergesellschaft auch leistungsfähig bleiben. Wie viel und an welchen Standort Personal betroffen ist, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Es ist aber durchaus möglich, dass es auch im Leitungsbereich zu Personalabbau kommt. Die Leitungspositionen erhielten nach dem Zusammenschluss zwar neue Bezeichnungen, aber trotzdem wird mit gleicher Personalstärke gewirtschaftet. Die meisten Mitarbeiter des Theaters verdienen bereits 19 Prozent unter Tarif. Dieser Zustand ist nicht haltbar und nicht vermittelbar, so Ursu. Das Theater bräuchte jährlich zusätzlich ganze 1,5 Millionen Euro, um alle Mitarbeiter nach Tarif zu bezahlen und den Personalabbau umgehen zu können.
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