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08.08.2010

Ausnahmezustand in Görlitz und Umgebung

Heftige Regenfälle sorgten am Samstag Abend für einen enormen Anstieg der Neiße. Als dann noch ein Damm in Polen brach wurde der Pegel der Neiße auf 7,20m hochgetrieben, der höchste seit 1912. Seit dem gilt der Katastrophenalarm in Görlitz. Betroffen von dem Hochwasser sind aber nicht die gesamte Stadt Görlitz, sondern nur die Gebiete entlang der Neiße. Leider sind in diesem Gebiet auch einige Wohnhäuser. Bereits mehr als 1.400 Menschen mussten im Dreiländereck evakuiert werden. Im gesamten Hochwassergebiet kamen bereits 10 Menschen ums Leben. Die Überschwemmungen sind die schlimmsten der letzten 100 Jahre. Auch das Stromnetzt ist für ca. 5.000 Görlitzer zusammengebrochen. Auch die Wasserversorgung in Görlitz ist betroffen. Die Versorgung kann nur noch für 24 Stunden garantiert werden, daher sind alle Bürger aufgerufen sparsam mit dem Wasser umzugehen. Wie hoch der Schaden des Hochwassers ist, kann noch nicht gesagt werden, da man abwarten muss bis das Hochwasser sich gesenkt hat. Seit dem späten Samstag Nachmittag, sind Polizei, Feuerwehr und der THW im Dauereinsatz, um größere Schäden zu verhindern sowie den Bürgern in den betroffenen Gebieten zu helfen. Selbst Schulen und Kindergärten bleiben am Monatg geschlossen. Eltern werden gebeten Ihre Kinder selbst zu betreuen oder diese bei Verwandten unterzubringen. Wann die Lage sich in dem Neißegebiet normalisieren wird kann man noch nicht abschätzen, da es immer wieder zu Regenfällen kommen kann.

Bilder zum Görlitzer Hochwasser



weitere Bilder findet ihr in unserer Galerie...

Kategorien: Görlitz / Nachrichten 
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